Stellungnahmen & Aufrufe

Zu aktuellen Diskussionen oder als Anstoss für notwendige Auseinandersetzungen mit wichtigen Fragestellungen unserer Zeit publiziert der Club Helvétique Stellungnahmen. Er erlässt auch Aufrufe zu besonderen politischen oder gesellschaftlichen Ereignissen der Gegenwart und der Vergangenheit.

Weitere Stellungnahmen

Bilaterale III – mehr als die übliche Abstimmung

Die Verträge sind unterschrieben, der Bundesrat hat zugestimmt, das Parlament kann beraten und 2027 wird das Volk voraussichtlich entscheiden. In einer Abstimmung, deren Bedeutung weit über das übliche Mass hinausgeht. Zur Diskussion steht die wichtigste aussenpolitische Positionierung der Schweiz seit der EWR-Abstimmung von 1992. Es geht ganz grundsätzlich darum, ob die Schweiz sich als Teil von Europa versteht und sich dort auch einbringen, Verantwortung übernehmen und Teilhabe erlangen will. Oder ob man weiter abseits stehen soll, wissend, dass man wirtschaftlich, politisch und erst recht militärisch von Europa abhängig ist und bleiben wird. Mit dieser Grundsatzfrage einher geht allerdings eine Fülle von einzelnen, meist komplexen Themenbereichen, die es zu verstehen gilt, wenn man die Konsequenzen der einen oder der anderen Option beurteilen will.

Der „Club Helvétique“ hat das Ziel, sich mit komplexen politischen, sozialen, wirtschaftlichen Themen zu befassen, populistischem Schwarz-Weiss-Malereien differenzierte Argumente entgegenzusetzen. So auch hier: Der “Club” spricht sich für die Bilateralen III aus, nachdem er sich über längere Zeit mit der Thematik, den einzelnen Aspekten davon auseinandergesetzt hat. Diese werden im Folgenden aufgezeigt : Bilaterale III Club H

Prise de position du Club Helvétique sur l’initiative pour la réduction de la SSR

Il ne s’agit pas seulement de la SSR !

« L’initiative pour la réduction de la SSRest une très mauvaise idée » Qui est mal informé ne peut décider de manière éclairée. La démocratie a besoin d’informations compétentes proposées à l’ensemble de la population votante. En ce temps de déclin des médias privés, couper les vivres à la SSR est une très mauvaise idée. Un journalisme indépendant, techniquement solide et ouvert à tous les points de vue est indispensable à la démocratie et à un débat démocratique qui soit aussi rationnel que possible. Voilà le link:https://clubhelvetique.ch/wp-content/uploads/2026/01/CH-sur-linitiative-de-reduction-V2.pdf



Grundlagenpapiere

Le Club Helvétique discute et analyse des sujets qui lui semblent politiquement importants pour l’Etat et la société. Il rédige et publie des textes fondamentaux qui leur sont consacrés.

Grundlagenpapiere

Bilaterale III – mehr als die übliche Abstimmung

Die Verträge sind unterschrieben, der Bundesrat hat zugestimmt, das Parlament kann beraten und 2027 wird das Volk voraussichtlich entscheiden. In einer Abstimmung, deren Bedeutung weit über das übliche Mass hinausgeht. Zur Diskussion steht die wichtigste aussenpolitische Positionierung der Schweiz seit der EWR-Abstimmung von 1992. Es geht ganz grundsätzlich darum, ob die Schweiz sich als Teil von Europa versteht und sich dort auch einbringen, Verantwortung übernehmen und Teilhabe erlangen will. Oder ob man weiter abseits stehen soll, wissend, dass man wirtschaftlich, politisch und erst recht militärisch von Europa abhängig ist und bleiben wird. Mit dieser Grundsatzfrage einher geht allerdings eine Fülle von einzelnen, meist komplexen Themenbereichen, die es zu verstehen gilt, wenn man die Konsequenzen der einen oder der anderen Option beurteilen will.

Der „Club Helvétique“ hat das Ziel, sich mit komplexen politischen, sozialen, wirtschaftlichen Themen zu befassen, populistischem Schwarz-Weiss-Malereien differenzierte Argumente entgegenzusetzen. So auch hier: Der “Club” spricht sich für die Bilateralen III aus, nachdem er sich über längere Zeit mit der Thematik, den einzelnen Aspekten davon auseinandergesetzt hat. Diese werden im Folgenden aufgezeigt : Bilaterale III Club H

Schweizer Schuldenbremse reformieren – nicht abschaffen

Das Thema «Schuldenbremse» rückt immer mehr in den Fokus der Finanzpolitik. In Deutschland, dem einzigen Land ausser der Schweiz, das eine Schuldenbremse eingeführt hat, wurde diese aufgrund des grossen Finanzbedarfs weitgehend ausser Kraft gesetzt. In der Schweiz dürfte eine Diskussion um dieses Thema auch Fahrt aufnehmen.

Für den Club Helvétique ist die Schuldenbremse von der Grundidee einer antizyklischen Fiskalpolitik her richtig, man soll sie nicht abschaffen, sie aber nicht rigider handhaben als nötig. Statt sie als Fetisch zu betrachten, sollten Lockerungen diskutiert werden, wie die flexible Anpassung an das Wirtschaftswachstum, eine symmetrische Behandlung von nicht geplanten Defiziten und Überschüssen oder eine regelgebundene Ausnahme für Investitionen (sog. «goldenen Regel»). Hier der vollständige Text: https://clubhelvetique.ch/wp-content/uploads/2025/04/Schuldenbremse-2025-Finale-Version-1.pdf