Bilaterale III – mehr als die übliche Abstimmung
Die Verträge sind unterschrieben, der Bundesrat hat zugestimmt, das Parlament kann beraten und 2027 wird das Volk voraussichtlich entscheiden. In einer Abstimmung, deren Bedeutung weit über das übliche Mass hinausgeht. Zur Diskussion steht die wichtigste aussenpolitische Positionierung der Schweiz seit der EWR-Abstimmung von 1992. Es geht ganz grundsätzlich darum, ob die Schweiz sich als Teil von Europa versteht und sich dort auch einbringen, Verantwortung übernehmen und Teilhabe erlangen will. Oder ob man weiter abseits stehen soll, wissend, dass man wirtschaftlich, politisch und erst recht militärisch von Europa abhängig ist und bleiben wird. Mit dieser Grundsatzfrage einher geht allerdings eine Fülle von einzelnen, meist komplexen Themenbereichen, die es zu verstehen gilt, wenn man die Konsequenzen der einen oder der anderen Option beurteilen will.
Der „Club Helvétique“ hat das Ziel, sich mit komplexen politischen, sozialen, wirtschaftlichen Themen zu befassen, populistischem Schwarz-Weiss-Malereien differenzierte Argumente entgegenzusetzen. So auch hier: Der “Club” spricht sich für die Bilateralen III aus, nachdem er sich über längere Zeit mit der Thematik, den einzelnen Aspekten davon auseinandergesetzt hat. Diese werden im Folgenden aufgezeigt : Bilaterale III Club H